• Anita Schwarz

Meine Geschichte - Teil 1

Aktualisiert: 3. Nov 2019

Denkst du, ich war immer schon so sportlich, wie ich es heute bin? Wenn ja, muss ich dich leider enttäuschen. Das war ich ganz und gar nicht. Hier folgt der erste Teil meiner Geschichte, in dem ich erzähle, wie mein Verhältnis zu Sport in meiner Kindheit war und wie mein Abnehmweg begonnen hat.


Hier geht's weiter zum zweiten Teil.



eine 3 im Turnunterricht

In meiner Schulzeit war ich ziemlich unsportlich. Ich war zwar nicht dick, aber auch nicht ganz dünn. Die Sportstunden waren für mich meist eine Qual, vor allem dann, wenn Leichtathletik am Plan stand. Denn das lag mir ganz und gar nicht. Ich konnte weder schnell laufen noch weit springen. Ich war immer froh, wenn die Stunde wieder vorüber war und ich wieder entspannt in der Klasse sitzen konnte. Es gab lediglich ein paar Inhalte die auch mir gefielen. Dazu gehörte zum Beispiel das Zirkeltraining, wobei meine Lieblingsübung Liegestütze waren. Denn davon schaffte ich richtig viele. Also war meine Leidenschaft zum Krafttraining scheinbar schon in der Schulzeit vorhanden. Nur wurde sie damals leider von niemanden entdeckt und gefördert.


Ein weiterer Grund, weshalb ich den Sportstunden nicht viel abgewinnen konnte, war bestimmt auch, dass ich das Gefühl hatte, dass meine Lehrerin mich nicht leiden konnte. Vermutlich da ich nicht so sportlich wie meine Schulkolleginnen war. Und so kam es, dass ich auch in einem Jahr eine 3 im Sportunterricht bekam. Obwohl ich mich immer bemüht hatte und zu Hause sogar das Radschlagen übte, bis ich es endlich halbwegs ansehnlich zusammenbrachte. Auch trotz dieser Note bemühte ich mich weiterhin und bekam im Jahr darauf zum Glück eine andere Lehrerin. Den Spaß an den Turnstunden habe ich aber dennoch nicht mehr gefunden.



Lieblingsessen: Chicken Nuggets & Pizza

Neben dem Schulsport machte ich mit meiner Familie früher auch öfters lange Fahrrad-Touren. Das machte mir immer eine Menge Freude. Doch nachdem ich meine Schulzeit beendet hatte und eine Lehre begonnen habe, habe ich kaum noch Sport gemacht. Auch meine Ernährung war zu dieser Zeit alles andere als gesund. Meine Lieblingsspeisen waren Chicken Nuggets mit Pommes und Pizza. So sammelten sich natürlich auch immer mehr Kilos an.



viele misslungene Abnehmversuche

Zwischendurch versuchte ich immer wieder einmal abzunehmen, allerdings scheiterten diese Versuche an meiner Disziplin. Aber als ich im Jahr 2012 mein Höchstgewicht von 67 kg bei einer Größe von 161 cm erreicht hatte, habe ich mich dazu entschlossen zu verändern. An den genauen Grund kann ich mich leider nicht mehr erinnern und ich weiß auch nicht, warum ausgerechnet dieser Versuch nun klappte. Ich denke es haben verschiedene Faktoren zusammengewirkt. Mein Spiegelbild, die Zahl auf der Waage, sowie eine Aussage meiner Mutter, welche mir vielleicht die Augen geöffnet hat. Ich weiß es nicht mehr.



weniger Essen & mehr Sport

Ahnung über Sport und Ernährung hatte ich zu dieser Zeit nicht. Ich wusste lediglich ich muss mehr Sport machen, sowie gesünder und weniger essen. Also drehte ich gemeinsam mit meinem Freund, wenn das Wetter passte, öfter eine kleine Fahrradrunde. Meine Ernährung hatte ich so geändert, dass ich zum Frühstück ein Joghurt mit Obst gegessen habe. Mittags habe ich mir, wenn ich arbeiten war, meist einen Kornspitz mit Schinken geholt. Das Abendessen wurde etwas abwechslungsreicher gestaltet. Mal gab es mit Aufstrich und Käse überbackene Brote, aber auch weiterhin viele Fertiggerichte, wie zum Beispiel Bolognese aus der Packung. Außerdem reduzierte ich meine Süßigkeiten-Zufuhr auf ein Minimum. Das heißt anstatt wie früher einer halben Packung Lachgummi, gab es nun nur noch 5-10 Stück. Dadurch lernte ich diese mehr zu genießen und nicht mehr einfach nebenbei zu naschen. Softdrinks wie Fante und Sprite ersetzte ich durch verdünnte Säfte und Fruchtsirup.



endlich purzeln die Kilos

Es ging dann eigentlich schnell. Ich wog mich einmal wöchentlich, immer samstags und verlor in der Woche meist zwischen 0,5 bis 1 Kilogramm. Das spornte mich natürlich dazu an, weiter zu machen und erleichterte es mir, auch dann diszipliniert zu bleiben, wenn meine Kolleginnen mal wieder Pizza bestellten. Oder ich gemeinsam mit meiner Freundin zu McDonalds fuhren. Dort saß ich übrigens nicht nur einmal, ohne etwas zu essen. Aber ab und zu gönnte ich mir auch ein Happy-Meal. Wobei ich erwähnen möchte, dass es Zeiten gab, in denen ich ein Happy-Meal zusätzlich zu einem Menü gegessen habe. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, wundert es mich, dass ich nicht dicker war.


Im zweiten Teil erfährst du, wie ich zum Kraftsport gekommen bin, wer mein Vorbild war und was mich zum Krafttraining motivierte.



Betreibst du (Kraft-)Sport?

Wenn ja, wie bist du zu dem Sport gekommen?

Wenn nein, warum nicht?



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